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Streetfood aus aller Welt


Billiger einkaufen in Byron Bay

Juni 19th, 2012 § 0 comments

Von Simone Deitmer

Byron Bay ist ein Mekka für Surfer. Seit den 60er Jahren, als sich die ersten Surfer und Hippies hier niederließen, ist Wellenreiten der Volkssport in Byron Bay. Heute versprüht das Städtchen an der australischen Ostküste immer noch den Charme einer Hippie- und Aussteiger-Kommune. Wenn auch einer sehr modernen. Wer nicht gerade surft, der joggt in seiner Freizeit am Strand, rollt die Yoga-Matte für ein paar Sonnengrüße aus, raucht einen Joint oder führt den Hund am Meer Gassi. Die sportlichen und braungebrannten Einheimischen tummeln sich in Esoterik-Shops, kaufen selbstverständlich in Bio-Läden ein, es gibt Galerien mit Kunsthandwerk, Obst-Smoothies und vegetarische Restaurants.

Bei unserem ersten Besuch „in town“ ging es – wie so oft in einer neuen Stadt – erst einmal darum, die Essensvorräte wieder aufzufüllen. Doch uns erwartete kein Bio-Markt. Das wohlbekannte orange-blaue „A“ wie Aldi leuchtete in Byron Bay. Wir trauten unseren Augen kaum. Innen dieselbe Optik und dieselbe Anordnung der Waren wie in Deutschland, sogar die Produkte sind nahezu gleich – selbstverständlich mit anderem Namen. Da die Filiale neu eröffnet hatte, gab es extra Hinweistafeln für die Service-verwöhnten Australier. Einkaufswagen mit Pfand ist ein Novum und dass die Ware selbst eingepackt werden muss, ist hierzulande ebenfalls ungewöhnlich. Den Einpack-Service bieten alle anderen Supermärkte an.

Aldi erklärt seinen australischen Kunden auch das komplette Konzept des Discounters; warum sie der unbekannten Marke vertrauen können und warum sie günstiger einkaufen können als bei der Konkurrenz. Günstiger ist es „at Oldi“ – wie die Australier sagen – definitiv und so trifft man in dem neuen Laden einige Tage nach der Eröffnung ein genauso buntes Völkchen wie draußen am Strand.

Das Gute ist: endlich haben wir als Touristen mal den Heim-Vorteil, denn wir wissen, in welchem Regal welche Produkte stehen. Beim Tüten-Einpacken sind wir sowieso die Schnellsten – das haben wir ja jahrelang geübt.

Fotos: Christoph Lempertz

Das interkulturelle Reisetagebuch ist ein Blog von change.project und crossculture academy.

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