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Streetfood aus aller Welt


Do you speak Kiwi?

März 29th, 2012 § 0 comments

Von Simone Deitmer

Auch beim Apple-Picking ist Kiwi-Wortschatz gefragt

Mehrzahl der Neuseeländer ist einst aus Großbritannien eingewandert – gute Voraussetzungen also für eine reibungslose Kommunikation. Schließlich ist die Verständigung in ‘down under’ für uns ganz besonders wichtig. Denn nun heißt es: Work & Travel – mit dem Working Holiday Visa gehen wir zuerst in Neuseeland und dann in Australien auf Jobsuche. Mit anständigem Englisch und deutschem Fleiß sollte das kein Problem sein. Doch dann fingen die Kiwis an zu sprechen…

Das genuschelte „G’day. Haya going?“ (Guten Tag. Wie geht es dir?); „Ten bucks.“ (10 Dollar) oder „See ya!“ (Bis bald) … hat man relativ schnell verinnerlicht.

Dass man auf einem „track“ zum „tramping“ (Bergwandern) geht und auf einem „walk“ einen kleineren Spaziergang macht, ist ein kleiner aber feiner Unterschied. Berücksichtigen sollte man dabei den „southerly“ bzw. den „northerly“, d.h. den Wind aus südlicher oder nördlicher Richtung. Ist man schon wie ein echter Kiwi unterwegs, wird man zu seinem „mate“ (Freund/Kumpel) in der Natur von „Godzone“ (god’s own country = Neuseeland) häufig „awesome“ oder „bloody good“ sagen, weil man so beeindruckt ist. Als Steigerung könnte man auch „Shit, this is bloody awesome!“ sagen. Denn „shit“ und „bloody“ sind keineswegs nur negative Ausdrücke.

Schwierig wird es, wenn man zum erstem Mal mit dem Ausdruck „sweet as“ konfrontiert wird. Vor allem wenn man aufgrund der undeutlichen Aussprache den Unterschied zwischen „sweet as“ und „sweet ass“ nicht heraushört. Doch mit „sweet as“ ist nicht der süße Po gemeint, sondern es bedeutet einfach nur „sehr cool“.

Bei „good on ya“ kann man sich über ein Lob (gut gemacht) des Chefs freuen. „Fair enough“ heißt soviel wie in Ordnung. Diese neuen Ausdrücke, gepaart mit schneller und unsauberer Aussprache sind wirklich „bloody hard“ zu verstehen, was die Kommunikation alles andere als einfach macht. Man könnte sagen, wir fühlten uns anfangs „wopwops“ (verloren) und dachten meistens nur: „eh!?“ (Was?).

Doch Zurückhaltung hilft nicht weiter. Besser man sagt sich: „Gizago“ (Give us a go… Lass es uns versuchen) oder „she’ll be right mate“ (Es wird schon klappen). Denn nur mit dieser Einstellung findet man viele „mates“, verdient einige „bucks“ und fühlt sich „awesome“ in „Godzone“.

Foto: Christoph Lempertz

Das interkulturelle Reisetagebuch ist ein Blog von change.project und crossculture academy.

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